Historie

Flugmaus mit gestreiften Flügeln

Sie ist das "Wappentier" des Autorenkreises Rheoin-Erft (ARE)

Der Autorenkreis Rhein-Erft

... wurde 1985 von dem Hürther Schriftsteller Dr. phil. Herbert Sinz (1913-1989) gegründet. Er schrieb insgesamt 80 Bücher, zum Teil über die Geschichte Kölns. U.a. lesenswert: sein Buch "Der kölnische Rebell", ein Roman um Nikolaus Gülich, J.P. Bachem Verlag, Köln, 1989. H. Sinz wurde u. a. mit dem "Rheinlandtaler" ausgezeichnet.
Zeitweise wurde der ARE von der Kerpener Bestsellerautorin Petra Hammesfahr - Spezialität Psychothriller -, geleitet, danach von dem Bergheimer Lyriker und Herausgeber von Lyrik-Anthologien Axel Kutsch.
Seit ca. 20 Jahren hat den Vorsitz der Schriftsteller und Nuklearmediziner Prof. Dr. med. Gynter Mödder aus Bergheim-Glessen. In dessen Domizil, dem MAUSEUM (dem ersten und einzigen Mäusemuseum nördlich des Südpols) trifft sich der ARE regelmäßig zu Schreibwerkstätten und zur Veranstaltung von Lesungen: "LITERATUR IM MAUSEUM".

In den 90er Jahren gab der ARE halbjährlich die Literaturzeitschrift “Kohlepapier” heraus. 2003 erschien mit “Übergänge 20” die 1. Anthologie. Es folgten weitere.
Lesungen von Autoren des ARE oder Gastautoren (Dieter Wellershoff, Lutz Rathenow, Klaus Bednarz, Helmut Kindler, Carl Otto Conrady, Günter Wallraff, Jiri Grusa, Tomas Kosta und weitere) sind stets gut besucht.
Zudem hat sich der ARE die Förderung junger literarischer Talente zur Aufgabe gemacht.

Das „Wappentier“ des Autorenkreises Rhein-Erft ist die Flugmaus, ersonnen und vielfältig gemalt vom ARE-Mitglied Renate Mödder-Reese. Das geflügelte Pferd Pegasus ist das Icon der Weltliteratur. Für eine Schriftstellervereinigung im Schatten der Domtürme von Köln mag eine geflügelte Maus ausreichend sein. Sie macht vielleicht nicht so viel Wirbel, kommt aber doch ganz schön weit rum auf ihren Höhenflügen.