Gynter Mödder

*1942 bei Köln, lebt in Bergheim-Glessen, Europa

• Ausbildung in Pharmakologie, Neurochirurgie, Nuklearmedizin, Radiologie
• 1981 Ernennung zum Prof. Dr. med.
• 1991 Gründung einer hochspezialisierten nuklearmedizinischen Praxis in Köln-Marsdorf (direkt am Autobahnkreuz Köln-West)
2008 Praxiserweiterung als überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft
mit der Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin in der Klinik am Ring, Köln
www.radiosynoviorthesis.com , www.schilddruese-koeln.de
• Direktor des Mauseums www.mauseum.de

Mitgliedschaft:
• Autorenkreis Rhein-Erft (Sprecher)
• P.E.N. Zentrum Deutschland
• Verband Deutscher Schriftstellerärzte
• Verband Deutscher Schriftsteller (VS Köln)

• Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN)
• Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner (BDN): erweiterter Vorstand

Aktuelle Publikation:

Gullivers fünfte Reise und die Tyrannei der Alten
Horrorvision von einer Alten-Gesellschaft

Gullivers fünfte Reise ist eine pralle Satire auf Gesellschaft und Wissenschaft, in der Jonathan Swifts Hauptwerk kongenial fortgeschrieben wird. Ein zentrales Thema ist der immer bedrohlicher werdende Konflikt zwischen Alt und Jung.

Mit einem Nachwort von Prof. Dr. Hermann J. Real

Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2007
ISBN-10:3-935221-78-9, Taschenbuch

"Mödder brennt ein gigantisches Feuerwerk von Ideen ab... Gullivers Fünfte Reise ist paradox und sprachwitzig, eine vergnügliche literarische Tour nach Absurdistan" (Kölnische Rundschau)

Belletristische Publikationen
• „Ich will leben!"; Embryonalroman. Meier Verlag, Schaffhausen/Schweiz, 1981
• „Landschaften – Ansichten"; Kunstband mit Carl Lambertz und Maria Reese. Claudius Kraft Verlag, Rendsburg 1982
• „Tiefgang der Mäusephilosoph"; Märchenroman für Erwachsene. Bund Verlag, Köln 1982
• „Engel und Geister"; Kunstband mit Carl Lambertz. Wachholtz Verlag, Neumünster 1991
• „Laßt mich leben!"; Embryonalroman. Rake Verlag, Kiel 1996
- "Gullivers fünfte Reise und die Tyrannei der Alten"; Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2007
- "Die Zeit stand still und verwandelte den Blick" - Zum Leben und Tode des Malers Carl Lambertz; Verlag Ralf Liebe,
Weilerswist 2010
- "Cayuco"; In: "Wolkenland - Gedichte und Erzählungen"; Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2010

• 2 Medizin-Comic-Bände (gemeinsam mit Werner Schützler)
• Herausgeber von „Blumenbilder und Gedichte“, Schleswiger Druck- und Verlagshaus, Schleswig 1994
• Zahlreiche Anthologiebeiträge

"Ich will leben!"
Eine nicht alltägliche Reise auf die Welt

Meier Verlag/Novalis Verlag, Schaffhausen/Schweiz 1981
ISBN 3-85801-022-7

Dieser Roman ist der 1. Embryonalroman der Deutschen Literatur: Ein Embryo berichtet in Ich-Form von seinem Kampf gegen seine eigene Abtreibung. Der Roman ist längst vergriffen, wurde jedoch 1996 mit leichten Änderungen neu verlegt im Rake-Verlag, Rendsburg, unter dem Titel "Lasst mich leben!"

"LANDSCHAFTEN-ANSICHTEN"

Claudius Kraft Verlag Rendsburg, 1982
ISBN 3-922165-17-6

Beim flüchtigen Blick ein Thema, das Beschaulichkeit und unberührte Natur assoziiert.
Doch Landschaft war selten ein nur schönes Betrachtungsobjekt. Sie war und ist dynamischer Ausdruck sämtlicher Naturgewalten. Als Schauplatz der ultrakurzen Zeitspanne, die sich Menschheitsgeschichte nennt, war sie blutsaugender Schwamm für Völkerschlachten, aber auch Mutterboden für Arbeit und Kultur friedlicher Erdenbewohner.

"Tiefgang, der Mäusephilosoph. - Ein Märchenroman für Erwachsene"
Bund Verlag, Köln 1986 ISBN 3-7663-0963-3

Was ist ein Loch?
Nach Lösung dieses - für Mäuse - wichtigen Problems studiert Tiefgang das Verhalten seiner Mitmäuse, erforscht dann die Menschen und denkt schließlich über alles vor. Paradoxe Logik und wirkliche Märchen spielen eine entscheidene Rolle bei der abenteuerlichen Suche nach Wahrheit.
Doch Tiefgang kann keine Lehre weitergeben, und das ist gut so. Und so ist "Tiefgang, der Mäusephilosoph" auch ein Leerbuch, das der Leser mit seinem persönlichen Märchen füllen mag. Die klare, aber auch hintersinnige Sprache, die Vielschichtigkeit und Poesie sowie die kongenialen Illustrationen von Carl Lambertz, Maria Reese und Renate Mödder-Reese machen das Buch zu einer bibliophilen Kostbarkeit zum Anfassen.

Titelbild: Werner Labbé

"Engel und Geister"

Wachholtz Verlag, Neumünster 1991
ISBN 3-529-02719-7

Unsicherheit, Not und Gefahren brachten zu allen Zeiten Menschen dazu, in Mythen oder Glauben Sicherheit zu suchen. Auch heute braucht unsere Welt Engel und gute Geister. Sie besuchten den Maler Carl Lambertz am Wittensee, viele von ihnen hat er porträtiert.

Mit den begleitenden Texten von Gynter Mödder ist das Buch eine ungewöhnliche Einladung.

"Laßt mich leben!"

Rake Verlag, Rendsburg

"Laßt mich leben!" schildert den verzweifelten Kampf eines Embryos um sein Leben. Gynter Mödder legt die Absurdität einer Medizin und Gesellschaft offen, die einerseits lebenshungrige Menschen mit Wohnort Uterus tötet, andererseits todgeweihte Menschen mit Wohnort Intensivstation nicht sterben lässt.

Aus dem Nachwort:
"Vor dem Hintergrund, dass mit immerhin 50 Millionen Abtreibungen pro Jahr weltweit zu rechnen ist - das entspricht etwa sämtlichen Todesopfern des II. Weltkriegs - wählte ich die Romanform, um meine Überzeugung zu präzisieren, dass ein Mensch nicht erst Mensch ist, wenn er in Rente geht, den Schulranzen schnürt, in der Wiege schaukelt oder den ersten (Entsetzens-) Schrei lässt, oder auch (ultraschallbeobachtet) intrauterin am Daumen lutscht, sondern schon vorher, bei seiner Abtreibung. In dem dissonanten Konzert der sogenannten Abtreibungsbefürworter und -gegner erklingt mit diesem Buch die legitimste Stimme: Das wahre Opfer, der Embryo, meldet sich zu Wort.
Gynter Mödder, Ex-Embryo"

"Was Sie schon immer von der Schilddrüse wissen wollten, aber nicht zu fragen wagten."
Medizin-Comic-Band
Zeichnungen: Dr. med. Werner Schützler
Text: Prof. Dr. med. Gynter Mödder

Zum Titelbild: Es ist eine von Gynter Mödder "gezüchtete" Kartoffel in Schilddrüsenform: Ungewohnte Triebe auf schwarzem Grund.

"Apparatemedizin"
Medizin-Comic-Band

Karikaturen: Dr. med. Werner Schützler (Facharzt für Radiologie)
Text: Prof. Dr. med. Gynter Mödder

Darmstadt 1984

"Blumenbilder und Gedichte"
Herausgeber: Gynter Mödder

Blumenbilder von Maria Reese und Carl Lambertz. Beide Maler sehen in Blumen auch Persönlichkeiten. Vieles lässt sich durch die Blume sagen oder malen. In manchen Pflanzenbildern wohnen Blumengeister. Kein Wunder also, daß Blumen begeistern.

mit Gedichten von verschiedenen Autoren, z.B. von Goethe, Renate Mödder-Reese, Gynter Mödder, Heine, Rilke u.a.

Medizinische Publikationen
Über 120 wissenschaftliche Veröffentlichungen und über 450 Vorträge
Mehrere populärwissenschaftl. Bücher
• „Leben mit Strahlen – Risiken und Chancen der Radioaktivität", Bund Verlag, Köln 1988
• „Erkrankungen der Schilddrüse" – Ratgeber für Patienten. Springer Verlag, Heidelberg – New York 1997; Überarbeitete Neuauflage 2002
• Herausgeber der Reihe „Medizin-: endlich verständlich!", Bund Verlag Köln

Lehrbücher
• „Radiosynoviorthese – Nuklearmedizinische Therapie in Rheumatologie und Orthopädie", Warlich Verlag Meckenheim 1995
• Englische Übersetzung 1997; Reprint 2002; Überarbeitete Neuauflage 2002
• Spanische Übersetzung 2002
• Italienische Übersetzung mit update; Editione internazionali, Roma 2002
• „Der Schilddrüsenpatient“. Die aktuelle schnelle Arztinformation. Verlag Wissenschaft und Forschung; 4. neu bearbeitete Auflage 1996

Das Mauseum ist das „erste und bedeutendste Mäusemuseum nördlich des Südpols“. Es ist eine Persiflage auf „normale“ Museen, in denen angeblich objektiv Wertvolles gesammelt wird. Im Mauseum sind etwa 4000 Mäuse in mehr Kitsch als Kunst geantisammelt, alle Objekte von unschätzbarem subjektivem Wert. Eine Mischung aus Blödsinn und Tiefsinn. „Das Mauseum ist sicherlich das lustigste Museum im Kölner Raum“.
Die graue Maus ist auch eine Metapher für den Menschen, der sich von Schicksalsschlägen und Unbill bedroht fühlt. Legt die Maus bunte Flügel der Phantasie an, dann kann sie sich aus dem Jammertal erheben unbd befreit durch die Lüfte segeln. Vor allem, wenn man sich nicht mehr fremde Wertbegriffe vorschreiben läßt, sondern die wirklichen Werte für sich herausfindet und danach zu handeln lernt, egal, was der Rest der Welt dazu sagt. Bunte Flugmäuse draußen am Mauseum, mit Adlerfedern und auf dem höchsten Dach Pirouetten drehend, aber auch auf vielen Gemälden in der obersten Ebene senden Signale mit dieser Botschaft aus.

Seit Jahren kommen die Mitglieder des ARE im Mauseum zu Workshops und Treffs zusammen. Hier findet in halbjährlichem Rhythmus auch „Literatur im Mauseum" statt, jeweils von 40 bis mitunter 120 Literaturinteressierten besucht.

www.mauseum.de

Das Maskottchen der Weltliteratur ist Pegasus, das geflügelte Pferd. Im Rhein-Erft-Kreis darf es etwas bescheidener zugehen: Das Wahrzeichen des ARE (Autorenkreis Rhein-Erft) ist die Flugmaus, gemalt von Renate Mödder-Reese, der bedeutendsten Flugmausmalerin nördlich des Südpols (näheres siehe www.mauseum.de).